11
Feb

Wie Sie QR-Codes zu Marketingzwecken nutzen können

QR-Codes sind zweidimensionale Codes, die mit dem Handy ausgelesen werden können. Sie leiten zu einem dahinterliegenden Inhalt, wie z.B. auf eine Website und stellen somit eine Verbindung zwischen realer und digitaler Welt dar. Verwendet werden QR-Codes beispielsweise für:

  • Weiterleitung auf eine Website / Bookmarking einer Website
  • Anruf an eine dahinterliegende Telefonnummer
  • Versand einer SMS oder E-Mail
  • Speichern von Kontaktinformationen auf dem Handy
  • Anlegen eines Termins im Kalender
  • Routenplanung (z.B. über Google Maps)
  • Weiterleitung auf Social Media-Portale (z.B. Facebook-Fanpage, Youtube-Video)
  • Abrufen von Informationen z.B. als Text
  • Link zum Download einer mobilen Applikation

QR-Codes richtig einsetzen

1.)   Sinnvolle Konzepte

Wie bei allen Marketingaktivitäten gilt auch für den Einsatz von QR-Codes: Im ersten Schritt sollte ein Ziel definiert werden, z.B. Besucher auf eine Website bringen, neue Fans auf Facebook gewinnen oder ein Angebot bewerben. Die Kampagne muss dann der Zielsetzung entsprechend konzipiert werden. Codes nur deswegen einzusetzen, weil sie zeitgemäß sind, bringt keinen Mehrwert.

2.) Inhalte für Mobile optimieren

QR-Codes werden mit dem Handy ausgelesen, dahinterliegende Informationen müssen daher auch für mobile Endgeräte optimiert sein. User sollen diese bequem lesen, klicken und speichern können.

3.) Mehrwert bieten

Ein User macht sich nur dann die Mühe, einen QR-Code einzuscannen, wenn er sich einen Nutzen davon erhofft. Damit seine Erwartung nicht enttäuscht wird, sollte ihm der Code einen wirklichen Mehrwert bieten. Das können zum Beispiel Gutscheine, Produktinformationen, Wegbeschreibungen etc. sein.

4.) Anreiz schaffen

Je kreativer ein QR-Code platziert ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Neugier eines Nutzers geweckt und der Code eingescannt wird. Auch klare Hinweise darauf, welche Extras den User erwarten, bringen mehr Zugriffe.

5.)   Wartezeiten nutzen

Unternehmen, deren Kunden mit Wartezeiten im Geschäft rechnen müssen, können QR-Codes besonders gut für sich einsetzen. Auf Plakaten, Foldern etc. platziert, wecken sie die Aufmerksamkeit von Nutzern und helfen dabei zudem, Langeweile zu überbrücken.

 

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar
29
Okt

Die Website als bester Verkäufer: Erfolgsfaktor Design – der erste Eindruck zählt

Unsere Reihe „Erfolgsfaktoren für eine Website“ setzen wir nun mit dem Thema „Webdesign“ fort. Dabei widmen wir uns der Frage: Was muss beim Designen einer Seite beachtet werden?

Ein User surft durch das Word Wide Web und findet schließlich eine Website, auf der er hilfreiche Informationen vermutet. Innerhalb von wenigen Sekunden entscheidet er, ob die Website für ihn interessant ist und ihm die Informationen bietet, die er sucht. Noch bevor er irgendwelche Inhalte wahrnehmen kann, wirkt der erste optische Eindruck, das Design auf ihn.

Doch ein schönes Design zu „malen“, ist nicht genug. Gutes Design muss die Ansprüche und Bedürfnisse der User berücksichtigen – das setzt viel Wissen voraus. Dazu gehören Kenntnisse über:

  • die dahinter steckende Technologie
  • Usability
  • Accessibility
  • Farbenlehre
  • Interaktion

Als Designer muss man sich darüber im Klaren sein, dass Websites heutzutage nicht mehr nur am Laptop oder Standrechner aufgerufen werden. Mobile Browser, Netbooks und Tablets sind immer stärker im Kommen. Die Seite muss also so gestaltet werden, dass sie auf allen zur Verfügung stehenden Geräten dargestellt werden kann.

Die wichtigen Erfolgsfaktoren für ein gutes Design

Bevor der Designer mit seiner Arbeit des „Zeichnens“ beginnt, gilt es einige Faktoren zu beachten.

1. Zielgruppe & Gestaltungsregeln

In einem ersten Gespräch müssen gemeinsam mit dem Auftraggeber die Ziele und die Zielgruppe der Website definiert werden. Der Designer braucht diese Informationen, um die Bedürfnisse der Zielgruppe erkennen zu können. Natürlich werden z.B. an einen Shop für Sportartikel andere Erwartungen gestellt als an eine Website über Schmuck. Entsprechend der Zielgruppe überlegt der Designer, in welchem Stil die Seite gehalten werden soll. Farbgestaltung, Typografie, Aufteilung der Inhalte und vieles mehr müssen sorgsam ausgewählt werden. Die schwierigste Aufgabe dabei  ist es wohl, die persönlichen Präferenzen zu ignorieren. Denn ein wirklich gutes Layout spricht die Zielgruppe an, doch nicht notwendigerweise den Kunden bzw. den Designer selbst.

2. Usability

Benutzerfreundlichkeit ist für den Erfolg einer Website entscheidend. Dafür muss kritisch hinterfragt werden ob z.B.

  • Links auch wirklich als solche erkannt werden
  • der User die Informationen schnell und mit wenigen Klicks findet

Sicherheit darüber gewährleistet ein Usability-Test, der die grundlegenden Regeln der Interaktion überprüft. Das persönliche Empfinden eines Designers kann möglicherweise irren. Häufig liegt es an Kleinigkeiten, dass eine Seite nicht den gewünschten Erfolg bringt, z.B. kann ein „Jetzt kaufen“ Button in einem Shop falsch platziert sein. Solche Details kann man sehr gut mit verschiedenen Varianten in einem Usability Test und/oder A/B/Multivariate Tests evaluieren. Solche Checks sollte man aber unbedingt einem Profi überlassen. Mithilfe der Ergebnisse kann man schließlich das Design verbessern und ihm den letzten Schliff verpassen.

3. Accessibility

Menschen mit Behinderungen suchen ebenso Information im Internet wie jeder andere auch. Vielleicht sind sie sogar in ihrer Bewegungsfreiheit beeinträchtigt und sind somit noch mehr auf das WWW angewiesen. Websites müssen daher auch für Personen bedienbar sein, die an einer Farbfehlsichtigkeit, motorischer Beeinträchtigung etc. leiden.

Vier Säulen für Barrierefreiheit:

  • Wahrnehmbarkeit
  • Bedienbarkeit
  • Verständlichkeit
  • Robustheit

4. Mobile gehört heute dazu!

Immer häufiger wird neben der schon altbekannten Website noch eine eigene Seite für Mobile Devices erstellt. Die Inhalte werden so angepasst, dass sie auch auf jedem Handy richtig dargestellt werden können.

Die Zukunft und Gegenwart liegen im Responsive Webdesign. Dabei wird eine Website erstellt, die egal auf welchem Device automatisch in Design und Struktur optimal dargestellt wird.

Hinterlassen Sie einen Kommentar
29
Aug

Erfolgsformate für virale Videos

In unserem Blog Post „Was Videos für Unternehmen leisten“ haben wir bereits über die Bedeutung von Videos als Marketing-Tool berichtet. Dabei haben wir betont, wie sie den Verkauf und die Präsentation von Produkten im Internet unterstützen. Doch Videos können noch viel mehr leisten und sogar im Mittelpunkt einer Marketing-Kampagne stehen.

Stichwort Viralität – durch Social Media Kanäle wie Youtube oder Facebook können Inhalte von zig Usern gesehen und verbreitet werden. So erreicht man eine große Reichweite ganz ohne Mediakosten. Doch was in der Theorie so vielversprechend klingt, gelingt in der Praxis in den seltensten Fällen. Nur die wenigsten Videos werden zu Selbstläufern. Das Upload-Volumen auf Youtube ist enorm, der Markt heiß umkämpft und die meisten Produktionen nicht überzeugend genug, um tatsächlich im Social Web geteilt zu werden.

Vergleicht man virale Kampagnen aus der Vergangenheit, entdeckt man einige Stilelemente in Videos, die ganz offensichtlich zu einer hohen Weiterempfehlungsrate führen. Diese 8 Formate sind im Social Web besonders erfolgreich:

1.) Humor

Volkswagen: The Force

2.) Niedlichkeit

Evian: Roller Babies

3.) Einzigartigkeit

Dove: Evolution of Beauty

4.) Zerstörung

Blendtec: Will It Blend?

5.) Prominenz

Smartwater: Jennifer Aniston goes viral for Smartwater

6.) Musik

Walk Off The Earth – Somebody that i used to know

7.) Interaktivität

Tipp-Ex: A Hunter Shoots a Bear

8.) Sex / Attraktivität

Old Spice: The Man Your Man Could Smell Like

Hinterlassen Sie einen Kommentar
27
Jul

Der perfekte Werbebrief – wie man Texte auf den Punkt bringt

„Entschuldige die Länge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen”. Dieses legendäre Zitat von Goethe bringt auf den Punkt, worum es beim Texten von Direct Mails geht: Man muss kurz und bündig das Wesentliche sagen, Aufmerksamkeit wecken, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden direkt ansprechen und das ganze dann auch noch so durchdacht und brillant formulieren, dass der Werbebrief nicht umgehend im Mistkübel der Leser landet (wo er dann ganz bestimmt auf zahlreiche andere, schlecht gemachte Direct Mails trifft :) ).

Genau das ist die Herausforderung an die Verfasser von Texten: Sie benötigen Zeit und die richtige Taktik im Schreibstil. Schließlich sollen die Kunden ja auch lesen, was ihnen die jeweiligen Unternehmen mitteilen wollen.

Dazu muss man wissen: Ob ein Direct Mail gelesen wird, entscheidet der Empfänger in Sekunden. Ein Blick auf eine uninteressante oder schlecht formulierte Textzeile genügt und die Aufmerksamkeit ist dahin! Oberste Priorität liegt daher in der Wahl der richtigen Worte: – vom Briefeinstieg bis hin zum PS.

Darauf kommt es bei der Headline an
Werbebriefe müssen also Eyecatcher sein. Der Leser muss mit einem Blick erfassen, worum es geht, seine Aufmerksamkeit muss geweckt werden. Daher entscheidet auch gleich die Überschrift über Erfolg (=Lesen) oder Misserfolg (=Mistkübel) von Direct Mails:

Tipps und Tricks zur Überschrift:

  • lange Headlines und Wörter vermeiden
  • alle negativen Wörter und Formulierungen streichen, zum Beispiel „Probleme“, „Schwierigkeiten“, etc.
  • keine Wörter mit der Vorsilbe „un-“ verwenden, zum Beispiel „einfach“ statt „unproblematisch“
  • Fremdwörter und Fachausdrücke vermeiden

Die Wirkung eines Werbebriefes erhöht sich zudem mit dem Grad der Personalisierung. Das bedeutet: Je öfter der Name des Adressierten im Text auftaucht, desto mehr Aufmerksamkeit wird dem Mailing auch geschenkt.

Für das Textieren empfiehlt sich folgende Regel:

  • Wortlänge: 2 Silben pro Wort, maximal 5-6 Silben
  • Satzlänge: 14 Wörter pro Satz, maximal 20 Wörter

Idealer Text-Aufbau:
Ein Direct Mail, das von seinen Rezipienten auch tatsächlich gelesen wird, muss in dieser Reihenfolge Antwort auf folgende Fragen geben:

  • Warum soll ich diesen Text lesen?
  • Welche Vorteile habe ich konkret davon?
  • Was soll ich jetzt tun?

Stärken des Unternehmens herausstreichen
Der ideale Werbebrief stellt die Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen geschickt in Szene und erzeugt bei seinen Lesern Bilder im Kopf. So etwa:

  • „Die Spendenaktion brachte einen Reinerlös von 68.220 Euro. Das entspricht einem Turm von übereinander gestapelten 1 Euro-Münzen, der so hoch ist wie der Wiener Stephansdom.“
  • „Bei uns berät der Meister noch persönlich. Kommen Sie vorbei und erleben Sie den Unterschied.“
  • „Unser weltweites Netzwerk – Ihr Vorteil: Wo immer Sie sind, wir sind für Sie da.“

Genau jetzt, wo der Kunde überlegt, was er nun tun soll – kaufen oder nicht – setzt man idealer Weise noch einen zusätzlichen Verstärker ein, der auf simple, aber effektive psychologische Mittel zurückgreift. Etwa beispielsweise, indem man auf den Faktor Zeit setzt und damit zusätzlich Druck aufbaut:

  • „Sichern Sie sich jetzt dieses einmalig günstige Angebot – bevor es andere tun.“
  • „Greifen Sie sofort zu und sparen Sie bis zu 30% – nur bis 30. Oktober.“
  • „Wer bei diesen Schnäppchenpreisen zögert, wird sich später ärgern.“

Schlussappell: Konkrete Aktion
Nun muss dem potenziellen Kunden ganz konkret der nächste Schritt vorgeschlagen werden. Er will schließlich wissen, was zu tun ist:

  • „Sie haben Fragen, wünschen weitere Informationen? Wählen Sie ganz einfach … (Rufnummer). Unsere Berater stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung“
  • „Wählen Sie ganz einfach unsere gebührenfreie Bestell-Hotline … (Rufnummer). Und schon morgen sind Sie stolzer Besitzer des … (Produkt).“
  • „Bequemer geht’s nicht: Kreuzen Sie auf der beigefügten Antwortkarte einfach Ihr Produkt an (Porto zahlen wir). Wir liefern innerhalb von 48 Stunden.“

Achtung: Das PS nicht vernachlässigen!
97 Prozent aller Personen, die ein Direct Mail öffnen, schauen zuerst auf die Headline und dann gleich auf das PS. Auch diese Chance soll daher nicht ungenützt bleiben:

  • „PS: Schnellentschlossene sichern sich einen 20 Prozent-Preisvorteil.“
  • „PS: Es lohnt sich, schnell zu antworten: Unter den ersten 100 Bestellungen verlosen wir drei Luxus-Wochenend-Reisen nach Rom.“
  • „PS: Fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch nach unserem neuen Stammkundenrabatt. Es lohnt sich.“

Fazit:
Die Macht der Sprache wird in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit oft massiv unterschätzt. Wenn man jedoch die richtigen Worte für ein Direct Mail findet und sich an einen durchdachten Aufbau hält, können Werbebriefe punktgenau potenzielle Kunden von Unternehmen ansprechen. Und somit schließt dieser Blogbeitrag, wie er begonnen hat, nämlich mit einem Zitat, diesmal jedoch von Wilhelm Busch: „Er sagt es schön und angenehm, was erstens, zweitens, drittens käm“. Viel Erfolg beim Direct Mail!

Hinterlassen Sie einen Kommentar
11
Jul

Die Website als bester Verkäufer: Erfolgsfaktor Content

Mehr als die Hälfte der Internetnutzer in Österreich suchen regelmäßig nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen im Internet.*  Für Unternehmen eröffnet sich dadurch eine hervorragende Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen, vorausgesetzt sie sind online gut vertreten. Der Weg zu einem professionellen Webauftritt führt im ersten Schritt über eine Unternehmenswebsite. Doch schon hier trennt sich die Spreu vom Weizen, viele Websites erfüllen die wichtigsten Bedingungen, um wirklich gute Arbeit für das Unternehmen zu leisten, einfach nicht.

In unserer Reihe „Die Website als bester Verkäufer“ stellen wir ab sofort einige der wesentlichsten Erfolgsfaktoren für Internetseiten vor. Zu Beginn widmen wir uns dem Thema Content, der neben Design und Struktur darüber entscheidet, ob User auf der Seite verweilen oder sie gleich wieder verlassen. Zum Content zählen neben Texten z.B. auch Bilder und Videos.

Die Auswahl der Inhalte sollte immer auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Denn Seitenbetreiber haben im Durchschnitt nur wenige Sekunden Zeit, um das Interesse eines Users zu wecken. Wichtig ist dabei Content anzubieten, der gut strukturiert, leicht zu erfassen und für potenzielle Kunden tatsächlich relevant ist.

Texte
Beim Verfassen von Texten gilt es einiges zu beachten. Einer der gängigsten Fehler ist es, Print-Texte aus z.B. Foldern einfach ins Internet zu übertragen. Das Leseverhalten am Bildschirm unterscheidet sich von dem auf Papier gravierend. Am Monitor lesen wir nicht nur um ca. 25 % langsamer, die amerikanische Nielsen Norman Group hat bei einer Studie herausgefunden, dass nur ein Sechstel aller Probanden einen Text am Screen Satz für Satz liest. Tatsächlich werden die Inhalte nach einem F-Muster überflogen.** Wie macht man Texte also für den User möglichst leicht erfassbar?

Schreibstil
Durch die geringe Lesebereitschaft am Bildschirm müssen Inhalte für die Zielgruppe relevant und schnell erfassbar sein. Daher ist es wichtig, die Sätze möglichst kurz zu halten und verständlich zu formulieren.
Dient die Webseite zur Verkaufsunterstützung, sollte das auch beim Verfassen der Texte berücksichtigt werden. So wie im direkten Kundengespräch, muss auch im Internet auf eine direkte und persönliche Ansprache geachtet werden. Auch die Vorteile der Produkte oder Dienstleistungen sollen klar kommuniziert und auf den ersten Blick erfassbar sein.

Struktur
Weil das Lesen von Texten am Bildschirm mühsam ist, versuchen User die Inhalte zu überfliegen und nach Ansatzpunkten wie Aufzählungspunkten, Schlüsselwörtern, etc. zu suchen. Aus diesem Grund ist es notwendig, Inhalte richtig zu strukturieren und mit Absätzen, Hervorhebungen, Überschriften und Bullet Points zu arbeiten. Das Interesse des Users weckt man am ehesten, indem die wichtigsten Aussagen an den Anfang gesetzt werden.

Suchmaschinenoptimierung
Damit eine Website auf Google in den Suchergebnislisten aufscheint, muss sie entsprechend optimiert werden. Zu einem besseren Ranking tragen unter anderem auch die Texte einer Seite bei. Dabei muss man vorab die wichtigsten Keywords festlegen und sie anschließend beim Schreiben in einem bestimmten Verhältnis einbinden. Übermäßig optimierte Texte sind für den User oft unkomfortabel zu lesen. Daher sollte immer auf ein Gleichgewicht zwischen Keyworddichte und Usability geachtet werden.

Videos
Warum Videos ein effizientes Marketing-Tool sind, haben wir bereits im letzten Blog Post behandelt. Sie helfen dabei, Produkte und Dienstleistungen noch besser zu präsentieren und verbessern auf Webseiten nachweislich die Conversion-Rate. Durch die Kombination aus Bild und Ton fühlen sich User besonders angesprochen und gut beraten. Wichtig ist es auf die Platzierung des Videos zu achten. Sie sollten mit den übrigen Inhalten der Seite im Zusammenhang stehen und diese ergänzen, nicht wiederholen. Produktvideos zeigen direkt neben den Produktbildern die beste Wirkung.

Bilder
Bilder dürfen auf keiner Website fehlen. Richtig eingesetzt, können sie die Message unterstützen und Emotionen wecken. Dabei gilt es die passenden Fotos zum Inhalt der Seite zu wählen. Worauf ist noch zu achten?

Eyecatcher
In erster Linie sollen Bilder die Aufmerksamkeit und das Interesse des Users wecken. Im besten Fall schaffen sie einen Anreiz, die Texte auf der Website zu lesen. Besonders gut funktioniert das mit Bildern von schönen Frauen und süßen Kindern. Wer hätte das gedacht! ;-) Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Motive positive Emotionen und Sympathie wecken. Besonders auf der Startseite sollte man diese Wirkung nutzen und stimmungsvolle Bilder einsetzen. Auf Unterseiten hingegen empfiehlt es sich, Bilder zu verwenden, die den Inhalt unterstützen und informieren.

Bilder-SEO
Auch über die Bildersuche auf Google kann man den Traffic auf die eigene Seite steigern. Wie bei den Texten gilt auch hier: Um in den Ergebnislisten aufzuscheinen, müssen Bilder entsprechend optimiert werden. Entscheidend dabei ist die Dateigröße. Ideal sind Bilder, die mindestens 300 x 200 Pixel und maximal 1.280 x 960 Pixel groß sind. Darüber hinaus werden Fotos im Format 4:3 von Google bevorzugt.
Auch der Dateiname spielt eine wichtige Rolle; er sollte mindestens ein Keyword enthalten. Auch der umliegende Text auf der Website wird für das Ranking herangezogen und sollte daher zum Dateinamen passen.

*Quelle: Integral AIM – Austrian Internet Monitor, 1-3/2012
**Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/lesen-am-bildschirm-der-freie-fall-der-seh-linie-1.705601

Hinterlassen Sie einen Kommentar
27
Jun

HEROLD am Werbeplanung.at Summit 2012

Am 12. und 13. Juli findet in der Wiener Hofburg der vierte Werbeplanung.at Summit, Österreichs größte Digital-Marketing-Conference & Expo statt. Auch dieses Jahr wird der HEROLD wieder seine Expertise einbringen. Konkret werden wir mit Beiträgen zu den Themen „Erfolgsfaktor Mobile Marketing“, „Die mobile Welt und ihre Chancen für den Unternehmer“ und „Neue Wege der Leadgenerierung“ vertreten sein. Und natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie uns am HEROLD Stand besuchen.

Der Summit hat sich in den letzten drei Jahren zu einem Fixpunkt in der Online-Marketing-Szene entwickelt. In entspannter Atmosphäre kann man sich einen guten Überblick über die neuesten Entwicklungen im Online-Marketing verschaffen: von Social Media bis hin zu Mobile Marketing. Ebenso können Sie aus zahlreichen Best Practice-Beispielen lernen.

Hingehen zahlt sich aus! Hier können Sie Ihre Best Conference- und Expo-Tickets bestellen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar
13
Jun

Was Videos für Unternehmen leisten

Video Marketing ist ein beliebtes Instrument für Unternehmen aller Branchen, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen im Internet zu präsentieren. Je nach Zielsetzung können Videos zur Verkaufsunterstützung, zur Neukundengewinnung, zur Markenbildung, als Anleitungen/Tutorials, etc. eingesetzt werden. Um eine möglichst große Reichweite zu erreichen, sollten sie nicht nur auf der eigenen Website, sondern auch auf Plattformen wie z.B. Youtube platziert werden.

Warum Videos so effizient für Unternehmen arbeiten, lässt sich aus Konsumentensicht leicht erklären. Videocontent ist bei Usern besonders beliebt, weil er schnell und bequem erfasst werden kann. Nur die Wenigsten lesen im Internet gerne lange Texte.

Vertrauenswürdigkeit
Potenzielle Käufer informieren sich gerne online über einen Anbieter und wollen meist auch ein Gesicht sehen oder sich einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten machen. Wie sieht der Arzt, die Ärztin aus? Wie der Rechtsanwalt? Gefällt mir die Praxis, der Friseursalon oder das Fitnessstudio auch optisch? Vielen Menschen ist es angenehmer, den Unternehmer zumindest im Internet schon einmal gesehen zu haben, bevor sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Videos eigenen sich zu diesem Zweck wesentlich besser als reiner Text und Bilder.

Videos als Verkaufsunterstützung
Produktvideos, die auf der eigenen Website eingebunden werden, liefern Verkaufsargumente und können der entscheidende Faktor für einen Verkaufsabschluss sein. Denn sie können helfen, das Angebot eines Unternehmens noch besser darzustellen. Gerade im Bereich der Online Shops können sie ein äußerst wirksames Instrument sein, um die Conversionrate zu verbessern.

Trafficbringer
Nicht nur auf der eigenen Website, sondern auch auf diversen Plattformen wie Youtube können Videos kostenlos eingebunden werden. Versehen mit den wichtigsten Keywords im Titel und in der Beschreibung werden sie auch in den Suchergebnislisten von Google angezeigt. So wird die Zugriffsrate gesteigert und das Unternehmen erhält mehr Aufmerksamkeit im Internet. Überzeugt das Video einen User, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die dazugehörige Website besuchen. Das bringt zusätzlichen Traffic für den eigenen Internetauftritt.

 

1 Kommentar
10
Mai

Die mobile Welt als Chance für den Unternehmer

Österreich ist mobile! Bereits 95 % aller Österreicherinnen und Österreicher ab 14 Jahren besitzen ein Mobiltelefon. Und der Trend geht eindeutig in Richtung Smartphone: Während Ende 2011 der Anteil an klassischen Handys noch bei 73% lag, waren es im ersten Quartal 2012 nur noch 62 %. Eine Folge davon: Durch die Zunahme an hochwertigen Endgeräten steigt auch die mobile Internetnutzung.*

Wofür nutzen User ihre internetfähigen Handys? **

Für Unternehmen ergibt sich dadurch eine gute Chance, neue Kunden zu gewinnen. Denn die Suche nach Produkten und Dienstleistungen am Handy führt besonders häufig zu einem Kaufabschluss. Kaufentscheidungen, die auf Basis von mobilen Suchanfragen getroffen werden, sind in vielen Fällen spontan. Der User hat unterwegs kurzfristig den Bedarf nach einer Dienstleistung bzw. einem Produkt und will dieses am besten sofort kaufen. Da er nur die Telefonnummer anklicken muss, um verbunden zu werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Anrufs beim entsprechenden Anbieter sehr hoch.

  • 42 % surfen im Internet
  • 29 % suchen nach Adressen und Telefonnummern
  • 30 % nutzen Handy/Smartphone für Routenplaner bzw. Kartenservices
  • 21 % suchen nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen

Auch die Zugriffszahlen auf unsere mobilen Plattformen bestätigen die immer stärker werdende mobile Nutzung. Rechnet man die Zugriffe auf http://www.herold.at am Handy und die der beliebten  HEROLD Apps für Smartphones und das iPad zusammen, so konnte der mobile HEROLD im April bereits 1,7 Mio. Besuche im Monat verzeichnen (Quelle: European Directories)

Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter kundenservice@herold.at .

*Quelle: Integral AIM – Austrian Internet Monitor, 1-3/2012
**Quelle: Integral AIM – Austrian Internet Monitor, 10-12/2011

Hinterlassen Sie einen Kommentar
02
Mai

Mit Bewertungen zu mehr Unternehmenserfolg

Seit zwei Jahren gibt es auf HEROLD.at die Möglichkeit, Unternehmen zu bewerten. Mittlerweile sind bereits über 43.000 Reviews online. Konsumenten treffen ihre Kaufentscheidungen immer öfter auf Basis von Empfehlungen aus dem Internet. Wer als Unternehmer Bewertungen geschickt für sich einsetzt, kann damit viel für seinen Geschäftserfolg tun – und das auch noch völlig kostenlos.

Nichts wirbt so gut für eine Firma wie die Stimmen zufriedener Kunden. Daher sollten Unternehmen Ihre Stammkunden dazu auffordern, sie auf Bewertungsplattformen wie HEROLD.at zu empfehlen. Viele positive Erfahrungsberichte werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Unentschlossene dazu bringen beim entsprechenden Unternehmen zu kaufen.

Wenn zu Firmen viele positive Bewertungen im Internet existieren, ist es auch kein Beinbruch, wenn einmal ein nicht ganz so gute hinzu kommt. Denn was zählt, ist der Durchschnitt.

Prinzipiell muss man keine Angst vor negativen Bewertungen haben. Auf HEROLD.at zum Beispiel ist die überwiegende Mehrheit der bisher abgegebenen Reviews äußerst positiv, bei 80 Prozent der Bewertungen wurden 4 bzw. 5 Sterne vergeben.

Manche Unternehmer wollen sich dem Thema Bewertungen einfach entziehen und schauen bewusst nicht hin, um sich die Auseinandersetzung mit kritischen Kunden zu ersparen. Doch sie können damit nicht verhindern, dass ebenso wie im realen Leben auch im Internet über ihre Firma gesprochen wird. Das einzige, was sie damit vermeiden, ist, über die Meinung der Öffentlichkeit zu ihrem eigenen Betrieb Bescheid zu wissen. Innovative Geschäftsinhaber dagegen sind glücklich über jede Art von Feedback, denn die gibt ihnen die Möglichkeit, zu reagieren und sich weiterzuentwickeln.


Hinterlassen Sie einen Kommentar